Regenmacher selbstgemacht

Hinterlasse einen Kommentar

Auf der Suche nach Bastelideen für Kindergruppen? Im Herbst mache ich mit meinen Kindergruppen gerne Regenmacher, wenn es draußen trüb und nass ist. Den Knirpsen sage ich dann immer, dass wir nun den Regen selber machen, also denken die Wolken vielleicht „Hey, es regnet schon da unten, dann können wir ja aufhören“ 😉
Gleiches gilt natürlich auch für einen verregneten Juni – oder für heiße Sommertage, denn dann ruft man mit dem Regenmacher (manche sagen auch Rainstick) den Regen herbei.

Diese Anleitung ist nicht nur einfach, sondern auch kostengünstig für größere Gruppen. Pro Kind kostet das Material ca. 1 Euro. Was du dafür brauchst, gibt es im Baumarkt. Und so geht’s:

Materialliste:

  • Isolierschaumröhren (möglichst großer Innendurchmesser)
  • Cutter
  • Drahtstifte (ca. 25-35mmm) im Großpack
  • Schere
  • Reis oder kleine Steinchen
  • Gipsbinden (alternativ großes, festes Papier)
  • Pinsel (alternativ Filzstifte)
  • Abtönfarbe

Bereite einen Regenmacher vor, damit die Kinder ein Anschauungsobjekt haben.

Ich schneide immer ca. 10cm von jeder Röhre ab und halbiere den Rest. Daraus ergeben sich dann zwei Regenmacher.

Nun werden die Drahtstifte in Abständen von 1-2cm rundherum in den Isolierschaum gesteckt. Dabei kann man am einfachsten spiralförmig um die Röhre herumarbeiten. Für Kinder hilft die Vorgabe, mindestens einen daumenbreiten Abstand von Nagel zu Nagel einzuhalten.

Aus den 10cm-Stücken schneide ich die Stöpsel aus. Sie müssen so dick sein wie der Innendurchmesser der Röhren – mit Drahtstiften wird erstmal ein Stöpsel fixiert. Dann drehst du den Regenmacher um und kippst Reis oder kleine Steinchen in die Röhre (als Messbecher eignen sich kleine Filmdöschen prima, falls du sowas noch hast).

Nun kannst du auch diese Seite der Röhre verschließen.

Für kleinere Kinder: Verteile festes DinA3-Papier und lasse es von den Kindern anmalen. Die fertigen Kunstwerke wickelst du dann um die Regenmacher und steckst sie mit den Drahtstiften fest. Fertig – ganz ohne Sauerei.

Ältere Kinder können Gipsbinden zuschneiden, wässern und rundherum am Regenmacher anbringen. Nach dem Trocknen wird mit Abtönfarben fleißig gepinselt.

Schneidet die Gipsbinden der Länge nach zu, das macht’s einfacher 🙂

Die Variante mit Gipsbinden und flüssiger Farbe ist eher sommertauglich. Wer will schon Tische und Fußboden schrubben müssen…? Hier ein paar Eindrücke vom Sommer mit einer meiner Kindergruppen. Anschließend sind ein paar Väter mit dem Gartenschlauch angerückt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

Schellenarmbänder selbstgemacht

Hinterlasse einen Kommentar

Eines der beliebtesten Instrumente der IKM-Kinder ist das Schellenband, das man am Arm tragen kann. Meine Bänder sind aus Plastik und vom häufigen Tragen fast kaputt, daher beschloss ich, eigene zu basteln.

Alles, was man braucht, sind dicke Haargummis aus Frottee, dünne Haargummis (sind wesentlich haltbarer als Haushaltsgummis) und große Schellen. Meine fand ich bei Ebay.

Für ein Schellenband fädelt man ein dünnes Haargummi durch die Öse an einer Schelle und zieht eine der beiden entstandenen Schlaufen durch die andere. Ein bisschen festziehen, dann die lange Schlaufe durch das Haargummi hindurch über die Schelle ziehen – fertig. Natürlich müssen mindestens drei Schellen an einem dicken Haargummi auf diese Weise befestigt werden, damit es gut klingt.

Hier die Anleitung in Bildern:

Schon Dreijährige können diese einfachen Armbänder selbst machen, wichtig ist lediglich, dass man die Vorgehensweise deutlich zeigt und evtl. begleitet.

Auch mitgebrachte Stofftiere musizieren gerne mit den Schellen 🙂